Geborgeheit von Anfang an - Soll ich mein Baby pucken?

Du bist in der spannendsten Phase deines Lebens - du bist schwanger und freust dich riesig auf deinen Wurm und möchtest dich natürlich perfekt vorbereiten und deinem Wurm nach und nach die ersten Lieblingsprodukte kaufen und in seinem Zimmerchen oder im Badezimmer dekorieren und dich täglich daran erfreuen. Vorfreude ist die schönste Freude - gerade in der Schwangerschaft.

 

Du hast sicherlich schon davon gehört oder davon gelesen - das Pucken.

Pucken kann gerade unruhige Babys anfangs sehr beruhigen...


Wusstest du, dass das Pucken Babys an Mamas Bauch erinnert und dass diese Enge das Gefühl einer geborgenen Hülle vermittelt? Gerade noch lagen sie sicher in einer engen Höhle, im nächsten Moment erleben sie eine grenzenlose Weite – der Kontrast bei Babys Geburt könnte kaum größer sein. Was jetzt gut tut, ist eine Begrenzung, die Schutz und Geborgenheit vermittelt: das kannst du über das Pucken deinem Baby geben. Das Pucken ist eine jahrhundertealte Wickelmethode, die für unsere Großmütter noch selbstverständlich war. Gerade, wenn sich das Neugeborene nicht beruhigen kann oder keine Ruhe findet, kann das Pucken deinem Baby helfen.

 

Wusstest du, dass dein Baby aufgrund des sogenannten Moro-Reflexes öfter wieder wach wird oder erschrickt? Dieser Umklammerungsreflex wird ausgelöst, wenn das Baby in Rückenlage nach hinten fällt oder aber durch Schrecksituationen. Er ist ein natürlicher Bestandteil der kindlichen Entwicklung und endet zwischen dem dritten und sechsten Lebensmonat. Trotzdem kann er dazu führen, dass die Babys nur schwer in den Schlaf finden oder immer wieder hochschrecken. Ein sanftes Anlegen der Arme an den Körper verhindert die unkontrollierten Bewegungen des Moro-Reflexes. Manche Hebammen raten deshalb, Babys in den ersten Lebenswochen vor allem in Ruhephasen oder vor dem Schlaf zu pucken, jedenfalls solange der Moro-Reflex auftritt.